Akiria lebt und wirkt in Münster. Schon seit frühester Kindheit setzt sie sich künstlerisch mit ihrer Wahrnehmung der Welt auseinander. Zuerst absolviert sie eine Ausbildung zur Schauwerbegestalterin, um ihre Kreativität nicht „brotlos“ werden zu lassen. Mit der Zeit spornt sie die künstlerische Triebfeder jedoch immer stärker an, sodass Akiria diesem Drang schließlich folgt: Im Herbst 2002 begann sie das Studium Malerei und Grafik am Institut IBKK, Bochum.
In ihren Werken erschafft sie neue Wirklichkeiten; dies müssen keine abstrakten Orte sein, sondern das Hier und Jetzt. Sie sucht in dem Bekannten, Normalen das Besondere. Meist sind es die Kleinigkeiten, die Stimmungen eines Augenblicks die Akiria locken um sie in einem Bild festzuhalten. Ihre Liebe gehört zwar der Ölmalerei doch immer öfter mischt sie Techniken. Sie benutzt ganz unterschiedliche Techniken um dem inneren Impuls in ihrer Gestaltung angemessen wiedergeben zu können.
Neben der Malerei fotografiert Akiria alles was sie reizvoll findet. Das Leben in der Gegenwart ist eins ihrer Hauptthemen. Sich immer wieder zu besinnen, dass nur der Moment wahrhaftig ist und alles andere erst existiert, wenn es in den Blick gerät. Dennoch ist da eine Ahnung von dem was kommt oder was sein wird obwohl es noch nicht sichtbar ist. Ein Zustand mal himmlisch, mal höllisch.